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Ehemaliger Kreisfeuerwehrverbands-
vorsitzender Werner Groß bei der Haupt-
versammlung der Feuerwehr Frankenhardt Ende Februar.
Waldemar Kurr neuer Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender
21.06.10 - 30 Gemeinden und Städte zählt der Landkreis Schwäbisch Hall. Aus diesen sind 75 stimmberechtigte
Vertreter (100 Prozent) zur Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbands nach Ingersheim gekommen, um den Nachfolger des
Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Werner Groß zu wählen. Mit 71 Stimmen wird Waldemar Kurr, bisheriger Stellvertreter von Werner Groß, ins Amt gehoben.
Als Kurrs Stellvertreter fungiert künftig Alfred Fetzer, Kommandant der Feuerwehr Rot am See.
Der neue Vorsitzende erklärt nach der Wahl, er sei stolz auf dieses Vertrauen in ihn und werde sein Amt "mit bestem Wissen und Gewissen und voller
Hingabe ausführen". Allerdings könne ein Vorsitzender nur gute Arbeit verrichten, wenn er eine gute Mannschaft um sich versammelt habe. "Teamwork
sollte in diesem Bereich besonders groß geschrieben werden. Dies haben wir im Landkreis ohne Zweifel", sagt der 54-Jährige, der bei der Branddirektion
in Stuttgart in der Abteilung Technik beschäftigt ist.
Wie sein Vorgänger Werner Groß ("Feuerwehr ist Teamarbeit") geht auch Kurr mit einem Motto an den Start. Er betont die Schlagworte "umfangreiche
Information, klare Absprachen und Zuständigkeiten, gegenseitiges Vertrauen und ehrliches Miteinander". Dies seien die Grundlagen für eine erfolgreiche
Zusammenarbeit.
Landrat Gerhard Bauer dankte Kurr und Fetzer, dass sie sich für diese verantwortungsvollen Ämter zur Verfügung gestellt haben. Eine derartige
Einsatzbereitschaft sei heutzutage alles andere als selbstverständlich. "Für die vor Ihnen liegenden Aufgaben, die sicher nicht immer leicht sein
werden, wünsche ich Ihnen heute schon viel Erfolg und allzeit eine glückliche Hand."
Eine ruhige Hand brauchen Werner Groß und Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. Sie heften zur Überraschung
aller den Kreisbrandmeistern Werner Vogel und Jürgen Mors das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, "das Bundesverdienstkreuz für Feuerwehrleute
(O-Ton Knödler)", ans Revers - eine Ehrung, die pro Kreisverband und Jahr je 1000 aktive Feuerwehrleute einmal vergeben werden darf. "Es freut mich,
wenn ich die Kreisbrandräte damit fast sprachlos gemacht habe", sagt Groß mit einem breiten Grinsen.

Textquelle:
Hohenloher Tagblatt
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